Ernst Jünger, Über die Linie, 1950
"Er
durchfliegt die Welt als siamesischer Zwilling: als homo faber und homo
ludens, als planend geschichtsloser und als musischer, nach Bildern
hungriger Mensch, bald stolz auf seinen Titanismus, bald trauernd über
die Zerstörung, die ihm folgt. Je stärker, je mächtiger ihm die Flügel
wachsen, desto seltener wird er finden, wonach sein Herz begehrt."
"An dem absurden Wahlkampf dieser Tage fällt mir auf, daß die Parteien sich in einer Weise ähnlich werden, die es ihnen immer schwieriger macht, sich glaubwürdig gegeneinander abzusetzen. Alle wollen »Demokratie, Stabilität, Fortschritt«; alle wollen »links« sein, mit geringen Schattierungen."
Ernst Jünger (1895-1998), Tagebücher
"An dem absurden Wahlkampf dieser Tage fällt mir auf, daß die Parteien sich in einer Weise ähnlich werden, die es ihnen immer schwieriger macht, sich glaubwürdig gegeneinander abzusetzen. Alle wollen »Demokratie, Stabilität, Fortschritt«; alle wollen »links« sein, mit geringen Schattierungen."
Ernst Jünger (1895-1998), Tagebücher
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