Brian Kinney in QUEER AS FOILK: "Es gibt zwei
Sorten von Heten auf dieser Welt: Die einen hassen dich und sagen es dir
ins Gesicht, die anderen hassen dich hinter deinem Rücken."
Ehe für
alle (Efa)...Es ist durchaus unklar, ob eine Etablierung der „Ehe für
alle“ eine entstigmatisierende Wirkung für den Kern des Konflikts,
nämlich für die gleichgeschlechtliche Liebe bewirkt oder im Gegenteil
von dieser zentralen kulturellen Frage ablenkt und sie bloß
administrativ-gesetzgeberisch überdeckt (eine Frage der
Wirkungsforschung, wenn man so will, deren Ergebnisse freilich für sich
genommen noch nicht gegen diese Ehe sprächen). Wie viele der befragten
Deutschen mögen die „Ehe für alle“ befürworten und dabei trotzdem auf
die eine oder andere Weise den tief in unserer Kultur verankerten
Naturvorbehalt gegen die Homosexualität teilen? (FAZ)
Ole von Beust in der ZEIT: "So ist eben der gesellschaftliche Wandel. Man
kann jetzt darüber diskutieren: Was ist konservativ? Form oder Inhalt?
Es gibt doch nichts Konservativeres als die Ehe. Man geht die
Verpflichtung zu einer dauerhaften Bindung und zur Verantwortung ein.
Nebenbei ist es für den Staat lukrativ: Das Risiko, dass er in Notlagen
einspringen muss, wird kleiner. Nun kann man sagen: Es widerspricht dem
konservativen Ansatz, das auch gleichgeschlechtlichen Paaren zu
ermöglichen. Aber ich würde da immer sagen: So what?! Der Anteil der
homosexuellen Ehen im Vergleich zu herkömmlichen Ehen liegt bei 0,2 oder
0,3 Prozent. 99,7 Prozent der Ehen sind normale Ehen. Die Gesellschaft
wird dadurch nicht verändert oder erschüttert."
Donnerstag, 29. Juni 2017
28.06.2017 - 40 Prozent?
RTL/Stern-Umfrage heute: Union 40 Prozent; SPD 23 Prozent; Grüne 9 Prozent; Linke 9 Prozent; FDP 7 Prozent; AfD 7 Prozent ...
Ich nehme mal, es wird noch viel abgeschliffen - alle Lügen von heute weggeschliffen - dann könnte das Wahlergebnis so ausschauen: Union 36 Prozent; SPD 22 Prozent; Grüne 6 Prozent; Linke 12 Prozent; FDP 14 Prozent; AfD 8 Prozent ...
Ich nehme mal, es wird noch viel abgeschliffen - alle Lügen von heute weggeschliffen - dann könnte das Wahlergebnis so ausschauen: Union 36 Prozent; SPD 22 Prozent; Grüne 6 Prozent; Linke 12 Prozent; FDP 14 Prozent; AfD 8 Prozent ...
Dienstag, 27. Juni 2017
27.06.2017 - Wendehals
Na bitte, die
sozialistische FDJ-Sekretärin a. D. und deutsche Kanzlerin Merkel hat
nix mit einer konservativen Union zu tun... denn sie will jetzt - welche
sozialistisch-evangelische Wandlung (beklatscht vom
kinderfick-unterstützende und grünliche Volker Beck (der
Rauschgift-konsumierende a. D.) - dass die Schwule-Ehe Recht wird, die
Ehe für alle ... damit Ihre evangelisch-grünlich-sozialistischen
Pfarrer-Bünde zur hedonistischen Schwulehe schreiten
können ...
Damit fettärschige, sandalen-plattfüßige, lesbische Frauen, genannt "kesse Vätern", auch Pfarrerinnen genannt, die mit ihren SS-Frisuren, endlich ihre Kinder aus Afrika adoptieren können ...
Oder die ebenso fettärschigen oder gar Body-gestählten, sehr tuntigen und nasal-säuselnde (evangelischen) Pfarrer und ihre Partner, die Kantoren, endlich eheliche Paare werden, jene Ehepartner, die so gern mit ihren "kessen Vätern" gern künstlich erzeugte Balge kreieren wollen ... alles brutale Vorurteile???
Vernünftige Schwule, die nie eine spießige Ehe eingehen wollten - als Imitat der korrupten/spießigen Hetero-Ehe - diese vernünftigen Schwule wollten nur die gleichen Rechte für Ihre Partnerschaft ... mehr nicht ...
Nebenbei ... Ole von Beust (CDU): "Es gibt doch nichts Konservativeres als die Ehe."
Damit fettärschige, sandalen-plattfüßige, lesbische Frauen, genannt "kesse Vätern", auch Pfarrerinnen genannt, die mit ihren SS-Frisuren, endlich ihre Kinder aus Afrika adoptieren können ...
Oder die ebenso fettärschigen oder gar Body-gestählten, sehr tuntigen und nasal-säuselnde (evangelischen) Pfarrer und ihre Partner, die Kantoren, endlich eheliche Paare werden, jene Ehepartner, die so gern mit ihren "kessen Vätern" gern künstlich erzeugte Balge kreieren wollen ... alles brutale Vorurteile???
Vernünftige Schwule, die nie eine spießige Ehe eingehen wollten - als Imitat der korrupten/spießigen Hetero-Ehe - diese vernünftigen Schwule wollten nur die gleichen Rechte für Ihre Partnerschaft ... mehr nicht ...
Nebenbei ... Ole von Beust (CDU): "Es gibt doch nichts Konservativeres als die Ehe."
Montag, 26. Juni 2017
26.06.2017 - Winde
Sagte das der Konrad Adenauer, oder Willy Brandt
oder gar der Helmut Kohl? Der Leitspruch für einen heftigen und
erfolgreichen Wahlkampf. "Achte darauf, dass der Wind hinter Deinem
Rücken Dein eigener nicht der einzige ist. Der stinkt nämlich - und ist
nur lauwarm."
Sonntag, 25. Juni 2017
25.06.2017 - Widerwärtig
Jüngst hat der Aufbau-Verlag die Briefe von
Victor Klemperer veröffentlicht, dem Professor der Romanistik, der die
Hitler-Zeit in Dresden überlebte und mit seinem Tagebuch eine Chronik
des Alltags der Judenverfolgung schrieb. 1953 gratulierte Klemperer
seinem Neffen Peter und dessen Frau Inge zur Geburt ihres Sohns David.
Der Großonkel machte sich Gedanken darüber, ob David wegen seines Namens
später Anfeindungen erleben werde. Es war für den Einundsiebzigjährigen
aber nicht nur eine Frage der Klugheit,
ob ein Kind einen Namen erhalten sollte, der als Hinweis auf
Zugehörigkeit zum Judentum verstanden wurde. Klemperer legte seine
„eigene Position“ dar: „Ich habe einen furchtbaren Hass auf allen
Rassenhochmut.“ Diesen Hochmut sah er nicht nur im 1945 untergegangenen
Staat der Judenfeinde, sondern auch in dem Staat der Juden, der drei
Jahre später in Palästina proklamiert worden war. „Antisemitismus und
Zionismus sind mir gleichermaßen widerwärtig und scheinen mir
gleichermaßen vorsintflutlich.“
Würde Klemperer diese These heute in einem Artikel in einer deutschen Zeitung oder in einem Vortrag an einer deutschen Universität vertreten, wäre der Skandal programmiert. Und nähme er an einer Demonstration unter dieser Losung teil, träten ihm Gegendemonstranten in den Weg, an der Spitze vermutlich Volker Beck, der Vorsitzende der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe des Bundestages. Als nämlich vor zwei Wochen in Frankfurt eine Konferenz zum fünfzigsten Jahrestag der israelischen Besetzung der Palästinensergebiete stattfand, reiste der Grünen-Abgeordnete an, um dagegen zu protestieren, dass die Tagung nicht abgesagt worden war. Beck sagte: „Wer gegen Zionismus ist, der ist gegen den Staat Israel, und dem werden wir nicht widerspruchslos unsere Straßen zur Verfügung stellen.“ (FAZ)
Würde Klemperer diese These heute in einem Artikel in einer deutschen Zeitung oder in einem Vortrag an einer deutschen Universität vertreten, wäre der Skandal programmiert. Und nähme er an einer Demonstration unter dieser Losung teil, träten ihm Gegendemonstranten in den Weg, an der Spitze vermutlich Volker Beck, der Vorsitzende der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe des Bundestages. Als nämlich vor zwei Wochen in Frankfurt eine Konferenz zum fünfzigsten Jahrestag der israelischen Besetzung der Palästinensergebiete stattfand, reiste der Grünen-Abgeordnete an, um dagegen zu protestieren, dass die Tagung nicht abgesagt worden war. Beck sagte: „Wer gegen Zionismus ist, der ist gegen den Staat Israel, und dem werden wir nicht widerspruchslos unsere Straßen zur Verfügung stellen.“ (FAZ)
Samstag, 24. Juni 2017
24.06.2017 - Staunend
Was musste ich da im Internet lesen??? - Da staunte ich lachend und
heftig: "Für Steuerhinterzieher gibt es immer weniger Schlupflöcher. Der
Ankauf von Schwarzgeld-CDs durch die Finanzbehörden ermöglicht immer
mehr erfolgreiche Ermittlungen.
In Heilbronn sind dem Finanzamt gemäß Schätzungen der regionalen Medien in den vergangenen Jahren bereits über 800 Steuerhinterzieher ins Netz gegangen.
Einer von Ihnen dürfe der in Lehrensteinsfeld bei Heilbronn lebende Unternehmer Ignaz Kratz sein. Kratz, dessen Vermögen überwiegend aus geerbten Patenten (Kreditenkarten, etc.) besteht und den Weggefährten als wenig intelligent bezeichnen, ist seit Jahren in der Schweiz tätig. Eines seiner Unternehmen ist die Blupp Product GmbH. Diese bietet beste Vorausetzungen zur Steuerhinterziehung, sind die Geschäfte doch kaum kontrollierbar.
Nach außen ist Ignaz Kratz ganz der Biedermann. Er ist im Elternbeirat des Reinhold-Hotz-Gymnasiums Heilbronn und Mitglied des Rotary-IV-Clubs Heilbronn."
Oder besser ...
https://unserheilbronn.wordpress.com
In Heilbronn sind dem Finanzamt gemäß Schätzungen der regionalen Medien in den vergangenen Jahren bereits über 800 Steuerhinterzieher ins Netz gegangen.
Einer von Ihnen dürfe der in Lehrensteinsfeld bei Heilbronn lebende Unternehmer Ignaz Kratz sein. Kratz, dessen Vermögen überwiegend aus geerbten Patenten (Kreditenkarten, etc.) besteht und den Weggefährten als wenig intelligent bezeichnen, ist seit Jahren in der Schweiz tätig. Eines seiner Unternehmen ist die Blupp Product GmbH. Diese bietet beste Vorausetzungen zur Steuerhinterziehung, sind die Geschäfte doch kaum kontrollierbar.
Nach außen ist Ignaz Kratz ganz der Biedermann. Er ist im Elternbeirat des Reinhold-Hotz-Gymnasiums Heilbronn und Mitglied des Rotary-IV-Clubs Heilbronn."
Oder besser ...
https://unserheilbronn.wordpress.com
Freitag, 23. Juni 2017
23.06.2017 - Mord
Nicht nur des seltsamen Johnny Deep und sein
"Mordanschlag" auf Trump ist makaber, der Verleger der ZEIT hatte
ähnliches bei der ARD gesagt ... kein Aufschrei in den deutschen Medien
... wir sind soweit ... die grünlichen Linken werden in Hamburg ihren
kriminellen und brutalen Terror zeigen ...
Donnerstag, 22. Juni 2017
22.06.2017 - Spalten
Religionskritik und Amtskirchen haben
etwas gemeinsam. Beide fallen gerne hinter einen erreichten Reflektionsstatus
zurück. Tertullians „Credo, quia absurdum est“ (“Ich glaube, weil es
unvernünftig ist“) wird unter Wert gehandelt. Gottes Sohn ist sterblich.
Zumutungen erscheinen heute nicht mehr zumutbar. Die Radioandachten der
evangelischen und der katholischen Kirche morgens um 6:35 Uhr im
Deutschlandfunk bezeugen eine bestürzende Einfalt. Es wäre eine groteske Überschätzung,
traute man diesen Tönen zu, die Welt zu spalten. Der TV-Sendung (“Spaltet Religion die Welt?“) beschwört zudem die Idee
einer einigen Welt, die nicht einmal als fromme Wunschvorstellung ernst
genommen werden könnte ...
Mittwoch, 21. Juni 2017
21.06.2017 - Anstrengend
Wer kann mit wem - und warum? Es gibt einen kleinen Test. Um herauszufinden, ob man mit dem Gegenüber kann oder nicht.
Erste Frage: Welche Bücher haben Sie im letzten halben Jahr gelesen – welches dieser Bücher hat ihnen gefallen und warum – und welches Buch hat ihnen mißgefallen – und warum?
Zweite Frage: Welche Spielfilme haben Sie im letzten halben Jahr angeschaut – welches dieser Filme hat ihnen gefallen und warum – und welcher Film hat ihnen nicht gefallen – und warum?
Dritte Frage: Welche Theaterstücke – ob Sprechtheater oder Musiktheater - haben Sie im letzten halben Jahr angeschaut – welche dieser Inszenierungen hat ihnen gefallen und warum – und welcher Inszenierung hat ihnen nicht gefallen – und warum?
Vierte Frage: Welcher Zeitungsartikel haben Sie im letzten halben Jahr gelesen – welcher dieser Artikel hat ihnen gefallen und warum – und welcher Artikel hat ihnen nicht gefallen – und warum?
Haben Sie etwas gemerkt? Kommunikation ist eine schwierige und anstrengende Angelegenheit … Nicht die Farben der Augen und das nette Lächeln sind nicht entscheidend, sondern ...
Erste Frage: Welche Bücher haben Sie im letzten halben Jahr gelesen – welches dieser Bücher hat ihnen gefallen und warum – und welches Buch hat ihnen mißgefallen – und warum?
Zweite Frage: Welche Spielfilme haben Sie im letzten halben Jahr angeschaut – welches dieser Filme hat ihnen gefallen und warum – und welcher Film hat ihnen nicht gefallen – und warum?
Dritte Frage: Welche Theaterstücke – ob Sprechtheater oder Musiktheater - haben Sie im letzten halben Jahr angeschaut – welche dieser Inszenierungen hat ihnen gefallen und warum – und welcher Inszenierung hat ihnen nicht gefallen – und warum?
Vierte Frage: Welcher Zeitungsartikel haben Sie im letzten halben Jahr gelesen – welcher dieser Artikel hat ihnen gefallen und warum – und welcher Artikel hat ihnen nicht gefallen – und warum?
Haben Sie etwas gemerkt? Kommunikation ist eine schwierige und anstrengende Angelegenheit … Nicht die Farben der Augen und das nette Lächeln sind nicht entscheidend, sondern ...
Dienstag, 20. Juni 2017
20.06.2017 - Erinnerung
Dem Nationalsozialismus war es in
den frühen 1930er Jahren gelungen, Ortsgruppen und Stützpunkte in vielen
Städten der Schweiz einzurichten. Selbst die Hitler-Jugend war präsent,
in Bern etwa unter dem HJ-Führer Richard von Weizsäcker, dem Sohn des
deutschen Gesandten Ernst von Weizsäcker. Erinnern konnte sich
Weizsäcker in seinen "Erinnerungen" an seine schweizer HJ-Zeit nicht,
wie auch Günter Grass, Walter Jens, Erhard Eppler, u.a. nicht an Ihre
Nazis-Mitgliedschaft ... Heuchler ...
Montag, 19. Juni 2017
19.06.2017 - Ironie?
Nicht nur Linksliberale und die Zeitgeistigen
haderten damit, dass hier jemand mit dem Saumagen Politik machte. Auch
Konservative behandelten Kohl, als könne er es nicht, als sei er ein
Stümper, als verhunze er das Idealbild von Politik.
Das ist einer der Gründe, warum sich Franz Josef Strauß, Helmut Schmidt oder Richard von Weizsäcker zeitlebens für die Besseren hielten und warum das „Aussitzen“ seither zum Repertoire nicht nur linker, sondern auch rechter Kritik an einer Politik gehört, der die „fortschrittliche“ Unruhe, das Fingerschnippen der einfachen Lösungen, das Ideale fehlt. ...
Denken in „guter Metropole“ und „böser Provinz“ gehört zu einer eigenartigen Amnesie der Bundesrepublik, dessen Zukunftsträchtigkeit Kohl sechzehn Jahre lang widerlegte. Die Pfalz – oder jede andere historische Landschaft Deutschlands – ist eben nicht ein Hort der Unvollkommenheit oder Rückständigkeit, sondern das große Kleine im kleinen Großen.
In diesem Fall äußert sich das in der engen, nachrevolutionären Verbindung zu Frankreich, die Land und Leuten eine frühe republikanische Prägung und gelassene Lebensart gab. Ohne diese Vielfalt deutscher „Provinz“ wäre die Einheit eine ziemlich trostlose Angelegenheit und eben die gesichtslose Machtmaschinerie geworden, die Kritiker Kohls gerade daraus, aus seiner vermeintlich minderbemittelten Herkunft heraus erklären wollten.
Es ist eine Ironie der Zeitgeschichte, dass der Kanzler dieser Einheit das architektonische Sinnbild solcher Befürchtungen, das Kanzleramt der Berliner Republik, zwar entwerfen ließ, aber nie bezog. FAZ
Das ist einer der Gründe, warum sich Franz Josef Strauß, Helmut Schmidt oder Richard von Weizsäcker zeitlebens für die Besseren hielten und warum das „Aussitzen“ seither zum Repertoire nicht nur linker, sondern auch rechter Kritik an einer Politik gehört, der die „fortschrittliche“ Unruhe, das Fingerschnippen der einfachen Lösungen, das Ideale fehlt. ...
Denken in „guter Metropole“ und „böser Provinz“ gehört zu einer eigenartigen Amnesie der Bundesrepublik, dessen Zukunftsträchtigkeit Kohl sechzehn Jahre lang widerlegte. Die Pfalz – oder jede andere historische Landschaft Deutschlands – ist eben nicht ein Hort der Unvollkommenheit oder Rückständigkeit, sondern das große Kleine im kleinen Großen.
In diesem Fall äußert sich das in der engen, nachrevolutionären Verbindung zu Frankreich, die Land und Leuten eine frühe republikanische Prägung und gelassene Lebensart gab. Ohne diese Vielfalt deutscher „Provinz“ wäre die Einheit eine ziemlich trostlose Angelegenheit und eben die gesichtslose Machtmaschinerie geworden, die Kritiker Kohls gerade daraus, aus seiner vermeintlich minderbemittelten Herkunft heraus erklären wollten.
Es ist eine Ironie der Zeitgeschichte, dass der Kanzler dieser Einheit das architektonische Sinnbild solcher Befürchtungen, das Kanzleramt der Berliner Republik, zwar entwerfen ließ, aber nie bezog. FAZ
Sonntag, 18. Juni 2017
18.06.2017 - TAZ
Grünlich-sozialistischer Hass und Bösartigkeit:
Auf dem Cover der "taz. am Wochenende" war unter der Zeile "Blühende Landschaften" üppiger Grabblumenschmuck samt einer Birne über einem Trauerflor zu sehen. In sozialen Netzwerken fanden das viele "geschmacklos" oder "absolut niveaulos".
Auf dem Cover der "taz. am Wochenende" war unter der Zeile "Blühende Landschaften" üppiger Grabblumenschmuck samt einer Birne über einem Trauerflor zu sehen. In sozialen Netzwerken fanden das viele "geschmacklos" oder "absolut niveaulos".
17.06.2017 - Heucheln
Wie nahe sind uns viele, die tot sind, und wie fern sind uns die meisten, die leben ...
Als Helmut Kohl Bundeskanzler wurde, da schäumten der Spiegel, Stern und andere linke Medien ... vor allem die protestantische Mafia in der ZEIT .... und spukten giftige und hinterhältige Hassworte ... und beschimpften Kohl als Depp, als "Birne", als Provinz-Schwachsinnigen ... dieser linke Hass machte mich hellhörig... bis heute bin - bei aller Kritik - ein Kohl-Fan... viele dieser Friedensfreunde, oft von Stasi-Mielke bezahlt - hatte Kohl als "Vaterlandsverräter" bezeichnet ... wie er doch nur recht hatte ...
Ich las dazu gestern interessante Sätze über die linke Angela Merkel und Ihre neue CDU-Politik .... über ihre neue USA-Politik: "Merkel wird mit ihrem Versuch, die Weltmacht USA zu isolieren, Beifall vor allem von den dunklen Mächten der Gegenwart erhalten:
Den Sozialisten, dem Islam, den beiden Gross-Kirchen, den linken Gewerkschaften, den Systemmedien, den Blockparteien, der Antifa, den Stasi-Seilschafen, den NGOs, den Neoliberalen, den Neonazis, den Antisemiten aus allen politischen und religiösen Lagern...
Apropos ... ich erinnere mich an junge und schwarze Provinzpolitiker, die mehrmals nach München führen, um Ihre Jubelschreie auf den FJS-Altar legten ... und um ihrer Kohl-Gegnerschaft sich bestärken zu lassen ... heute heucheln sie Ihre Kohl-Zuneigung ...
Als Helmut Kohl Bundeskanzler wurde, da schäumten der Spiegel, Stern und andere linke Medien ... vor allem die protestantische Mafia in der ZEIT .... und spukten giftige und hinterhältige Hassworte ... und beschimpften Kohl als Depp, als "Birne", als Provinz-Schwachsinnigen ... dieser linke Hass machte mich hellhörig... bis heute bin - bei aller Kritik - ein Kohl-Fan... viele dieser Friedensfreunde, oft von Stasi-Mielke bezahlt - hatte Kohl als "Vaterlandsverräter" bezeichnet ... wie er doch nur recht hatte ...
Ich las dazu gestern interessante Sätze über die linke Angela Merkel und Ihre neue CDU-Politik .... über ihre neue USA-Politik: "Merkel wird mit ihrem Versuch, die Weltmacht USA zu isolieren, Beifall vor allem von den dunklen Mächten der Gegenwart erhalten:
Den Sozialisten, dem Islam, den beiden Gross-Kirchen, den linken Gewerkschaften, den Systemmedien, den Blockparteien, der Antifa, den Stasi-Seilschafen, den NGOs, den Neoliberalen, den Neonazis, den Antisemiten aus allen politischen und religiösen Lagern...
Apropos ... ich erinnere mich an junge und schwarze Provinzpolitiker, die mehrmals nach München führen, um Ihre Jubelschreie auf den FJS-Altar legten ... und um ihrer Kohl-Gegnerschaft sich bestärken zu lassen ... heute heucheln sie Ihre Kohl-Zuneigung ...
Freitag, 16. Juni 2017
16.06.2017 - Wahl 17
Bundestagswahl 2017 ... Realisten wählen die Partei, die ihnen am wenigstens missfällt ...
Donnerstag, 15. Juni 2017
15.06.2017 - Nation
Das Exponat liegt neben anderen Druckwerken in einer Vitrine im Innenhof
des Martin-Gropius-Baus in Berlin, und es ist so klein, dass man es
fast übersieht. „An den Christlichen Adel deutscher Nation“ heißt die
Schrift, mit der sich der Augustinermönch Luther im August 1520 an die
Fürsten des Heiligen Römischen Reiches wendet. In ihr kündigt er den
Konsens des Mittelalters auf: den Vorrang der geistlichen vor der
weltlichen Gewalt, die Mittlerrolle der Kirche,
die Priesterweihe. Wir alle, schreibt er, seien durch die Taufe zu
Priestern geweiht. Jeder Geistliche, auch der Papst, unterstehe der
weltlichen Justiz. Das kleine Heft hat Broschürenformat; in heutiger
Type füllt der Text keine zehn Seiten. Seine Wirkung jedoch geht in
Wellen aus Feuer, Blut und bedrucktem Papier durch die letzten
fünfhundert Jahre menschlicher Geschichte, und der Konflikt, den Luther
mit einem Gewaltstreich löst, das Verhältnis zwischen Staat und
Religion, beschäftigt uns immer noch.
FAZ
FAZ
Mittwoch, 14. Juni 2017
14.06.2017 - Glauben
FAZ - TV-Kritik: „Maischberger“
Adam hat die rote Karte
Sandra Maischberger diskutiert mit ihren Gästen über den
Religionskrieg des „Islamischen Staates“ und das Verhältnis der
Katholiken zur Abtreibung. Der Erkenntnisgewinn geht gegen null. Nur
Heiner Geißler fällt aus dem Rahmen.
15.06.2017,
von
Hans Hütt
Religionskritik
und Amtskirchen haben etwas gemeinsam. Beide fallen gerne hinter einen
erreichten Reflektionsstatus zurück. Tertullians „Credo, quia absurdum
est“ („Ich glaube, weil es unvernünftig ist“) wird unter Wert gehandelt.
Gottes Sohn ist sterblich. Zumutungen erscheinen heute nicht mehr
zumutbar. Die Radioandachten der evangelischen und der katholischen
Kirche morgens um 6:35 Uhr im Deutschlandfunk bezeugen eine bestürzende
Einfalt. Es wäre eine groteske Überschätzung, traute man diesen Tönen
zu, die Welt zu spalten. Der Titel der Sendung von Sandra Maischberger
(„Spaltet Religion die Welt?“) beschwört zudem die Idee einer einigen
Welt, die nicht einmal als fromme Wunschvorstellung ernst genommen
werden könnte.
Was für ein Kontrast zur Einfalt der Religionskritik, wie sie an diesem Abend von Philipp Möller („Ich bin als Atheist zur Welt gekommen“) und Angelika Kallfass vertreten wird, wenn man Gerhard Rühms „glaubensbekenntnis“ hört. Tatsächlich folgt die Dramaturgie der Sendung unfreiwillig einem Skript, das der Chef des „Islamischen Staates“ Abu Bakr al-Baghdadi 2014 in der Großen Moschee von Mossul verkündet hat. Er erhebt sich zum Kalifen und definiert das Territorium des Kalifats. Seither führt das Kalifat einen Religionskrieg. Die Antwort des Westens, der „Krieg gegen den Terror“, ist säkular, umgeht die Unheilstheologie des Kalifats, wenngleich es unter den Freischärlern dieses Krieges auch christliche Fundamentalisten gibt.
Ob der Westen es will oder nicht, ändert nichts daran, dass er sich aus dem Blickwinkel seiner Gegner in einem Religionskrieg befindet. Das nicht zu verstehen, kann auch unfreiwillig zu Komik führen, wenn der Katholik Martin Lohmann lapidar einräumt, dass bei den Kreuzzügen einiges schief gelaufen sei. Er sähe Religion lieber als „Vehikel des Friedens“, ein Papamobil des Eiapopeias.
Was hat in dieser Diskussion die einfältige Wutrede des Konzertveranstalters Marek Lieberberg am Nürburgring („Rock am Ring“) zu suchen? Was hat der extrem gebügelte Geschäftsmann den Muslimen der Welt mitzuteilen, was sie nicht wissen? Khola Maryam Hübsch weist darauf hin, dass die überwiegende Mehrheit der Muslime sich vom Terror distanzieren.
Die Diskussion über das Verhältnis der katholischen Kirche zur Abtreibung führt zu keinen neuen Erkenntnissen, davon abgesehen, dass sie Martin Lohmann Gelegenheit dazu gibt, Werbung für eine Kundgebung in Berlin zu machen. Ein anderer Fall ist das Urteil eines Strafgerichts in Cottbus. Was bringt die Richter auf die Idee, die Tötung einer Frau aus Rücksicht auf den muslimischen Glauben des Mannes nur als Totschlag zu bestrafen? Gilt ein religiöses Bekenntnis als strafmilderndes Tatbestandsmerkmal?
Die weitere Diskussion mäandert ohne Erkenntnisgewinn über die Dörfer. Zwei bekennende Atheisten, die glaubensselige Muslima, der selbstgefällige Katholik und die lutheranische Bischöfin a.D. hätten besser zu Hause bleiben und da einem spannenden Einzelgespräch Sandra Maischbergers mit Heiner Geißler zuhören können. Wäre da nicht Michelangelos Adam, der seinem Schöpfer die rote Karte zeigt. Diese Bildmontage im Hintergrund des Studios hätte eine andere Diskussion möglich gemacht. Verschenkt!
Schartige Religionskritik
Mit welcher Evidenz wird der einen Religion Friedfertigkeit zu-, der anderen aberkannt? Die Gesellschaft scheint heute so säkular zu sein, dass die Instrumente der Religionskritik schartig werden. Dagegen wirkt der greise Heiner Geißler schon fast wie ein Moses, wenn er feststellt, dass es keine absolute Wahrheit gibt. Gott werde quasi in Haftung genommen für fundamentalistischen Unsinn.Was für ein Kontrast zur Einfalt der Religionskritik, wie sie an diesem Abend von Philipp Möller („Ich bin als Atheist zur Welt gekommen“) und Angelika Kallfass vertreten wird, wenn man Gerhard Rühms „glaubensbekenntnis“ hört. Tatsächlich folgt die Dramaturgie der Sendung unfreiwillig einem Skript, das der Chef des „Islamischen Staates“ Abu Bakr al-Baghdadi 2014 in der Großen Moschee von Mossul verkündet hat. Er erhebt sich zum Kalifen und definiert das Territorium des Kalifats. Seither führt das Kalifat einen Religionskrieg. Die Antwort des Westens, der „Krieg gegen den Terror“, ist säkular, umgeht die Unheilstheologie des Kalifats, wenngleich es unter den Freischärlern dieses Krieges auch christliche Fundamentalisten gibt.
Ob der Westen es will oder nicht, ändert nichts daran, dass er sich aus dem Blickwinkel seiner Gegner in einem Religionskrieg befindet. Das nicht zu verstehen, kann auch unfreiwillig zu Komik führen, wenn der Katholik Martin Lohmann lapidar einräumt, dass bei den Kreuzzügen einiges schief gelaufen sei. Er sähe Religion lieber als „Vehikel des Friedens“, ein Papamobil des Eiapopeias.
Bewundernswerter Wilder
Was soll eine Bischöfin außer Dienst auf die Frage antworten, ob die Welt besser wäre ohne Religion? Margot Käßmann sagt, sie sei überzeugte Christin. Was fügt das „überzeugt“ ihrem Christsein zu, das darin nicht enthalten ist? Heiner Geißler wird immer mehr zu einem bewundernswerten Wilden. Nicht umsonst hat er bei den Jesuiten studiert. Gott als den ganz Anderen zu wissen, macht ihn zum Christen, ohne dass er Zuflucht bei einem Adjektiv suchen muss. Dem Gott des Evangeliums sei nie so geschadet worden wie durch die Theologie und die im Namen Gottes verübten Verbrechen.Was hat in dieser Diskussion die einfältige Wutrede des Konzertveranstalters Marek Lieberberg am Nürburgring („Rock am Ring“) zu suchen? Was hat der extrem gebügelte Geschäftsmann den Muslimen der Welt mitzuteilen, was sie nicht wissen? Khola Maryam Hübsch weist darauf hin, dass die überwiegende Mehrheit der Muslime sich vom Terror distanzieren.
Schlupfwespe und Plattenverschiebungen
Auf Martin Lohmanns katholisches Selbstbekenntnis antwortet Geißler mit der Theodizeefrage, warum Gott die Schlupfwespe und die tektonischen Plattenverschiebungen zwischen Europa und Afrika geschaffen habe. Lohmann möchte weder über die Schlupfwespe noch über die Theodizee reden. Der Ingrimm Geißlers („ich habe den Glauben verloren, den evangelische und katholische Kirche repräsentieren“) hätte ohne den Firlefanz der anderen Gäste für einen spannenden Abend gesorgt. Es gab zu viel Mumpitz, etwa dass Gott Gebete erhört (Hübsch) und dass Religionen Antwort auf menschliche Ängste seien (Kallfass). Geißler dagegen tobt gegen Thomas von Aquin und Augustinus, als läge es in seiner Macht, sie aus der Überlieferung zu tilgen.Die Diskussion über das Verhältnis der katholischen Kirche zur Abtreibung führt zu keinen neuen Erkenntnissen, davon abgesehen, dass sie Martin Lohmann Gelegenheit dazu gibt, Werbung für eine Kundgebung in Berlin zu machen. Ein anderer Fall ist das Urteil eines Strafgerichts in Cottbus. Was bringt die Richter auf die Idee, die Tötung einer Frau aus Rücksicht auf den muslimischen Glauben des Mannes nur als Totschlag zu bestrafen? Gilt ein religiöses Bekenntnis als strafmilderndes Tatbestandsmerkmal?
Die weitere Diskussion mäandert ohne Erkenntnisgewinn über die Dörfer. Zwei bekennende Atheisten, die glaubensselige Muslima, der selbstgefällige Katholik und die lutheranische Bischöfin a.D. hätten besser zu Hause bleiben und da einem spannenden Einzelgespräch Sandra Maischbergers mit Heiner Geißler zuhören können. Wäre da nicht Michelangelos Adam, der seinem Schöpfer die rote Karte zeigt. Diese Bildmontage im Hintergrund des Studios hätte eine andere Diskussion möglich gemacht. Verschenkt!
Quelle: FAZ.NET
Dienstag, 13. Juni 2017
13.06.2017 - Arte
ARTE wollte nicht, der WDR ebenfalls nicht den Film senden - BILD hat es
getan. Heute. Ich habe den Film im Internet angeschaut ... Das ist kein
journalistischer, sondern nur ein schlichter Propaganda-Film ... für Israel.
Deshalb ist es richtig und auch gut so, dass BILD den Film gezeigt hat - einen
Tag lang. Denn zu BILD passt der Film vollkommen ... auch zur Ideologie der
Springer-Geschäftspolitik... nicht zum Auftrag für öffentlich-rechtliche Sender
wie arte oder WDR... außerdem stimmt die Ablehnung-Begründung: Thema verfehlt
...
Übten Arte und WDR Zensur, als sie entschieden, eine Dokumentation über
Antisemitismus nicht auszustrahlen? Kaum - der Film hat schlicht handwerkliche…
spiegel.de
Montag, 12. Juni 2017
12.06.2017 - Kaiserreich
„Ich bin kein Imperiumsnostalgiker“, sagt Gerwarth. „Aber ich finde, dass
es im österreichisch-ungarischen Kaiserreich vergleichsweise gut geklappt hat.
Die großen Zwischenkriegsromane sind von ehemals habsburgischen Juden
geschrieben worden. Sie hatten in jener Zeit Rechtssicherheit und ein Maß an
Gleichberechtigung, das ihnen die Nachfolgestaaten, also aggressiv
nationalistisch auftretende Regime, verwehrt haben.“
Manches spricht dafür, die Jahre nach 1918 im Sinne osteuropäischer Historiker
als Zeit eines „erweiterten europäischen Bürgerkriegs“ zu deuten. Der Untergang
der großen Reiche und die Auflösung ihrer Suprastrukturen führten zur
Entfesselung ethnischer Konflikte, die nur gewaltsam unter Kontrolle zu bringen
waren. Kein Zufall, dass Stefan Zweigs Autobiographie „Die Welt von gestern“
wieder hochaktuell geworden ist. „Die dort aufgeworfenen Fragen“, sagt
Gerwarth, „bleiben unbeantwortet und treiben uns bis heute um.“
Sein Fach hilft, die Wurzeln der Fragen zu erkennen, die wir uns zu stellen
haben, sagt der Historiker Robert Gerwarth. Unlängst hat er ein Buch über die
Verlierer…
faz.net|Von FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung
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