Auch die Linken können auch intellektuell verfetten, wie sich zeigt. Die Humor- und Kritikunfähigkeit wächst wie ein Bauchansatz.
Das ist der Stand linker Kulturkritik im Frühjahr 2017:
Keine Idee, keine Begriffe, die man dem politischen Gegner
entgegenhalten kann. Stattdessen der Rückzug ins Mauseloch. Gerade die
Kultur hat sich immer viel darauf eingebildet, unbequem und widerständig
zu sein, wie es im Jargon des Kulturbetriebs heißt, ein Ort, an dem
Außenseiter die Stimme erheben und dem Justemilieu ordentlich eingeheizt
wird. Nun reicht der Auftritt eines Publizisten vom rechten Rand, und
den Beteiligten schlottern vor Angst so sehr die Hosen, dass sie lieber
die Diskussion verweigern, als gegen den Herausforderer anzutreten.
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