Anlässlich der Wahl in Holland strahlte der
Sender am 8. März einen Film des Reporters Joost van der Valk über den
Rechtspopulisten Geert Wilders aus. Titel: „Holland in Not“.
Wilders soll „häufig“ das israelische Konsulat besucht haben
Im letzten Drittel des Films wird suggeriert, hinter dem Islamhass von
Geert Wilders würden die Juden stecken. Wilders’ Großmutter sei Jüdin
gewesen, seine Frau sei Jüdin, er habe als junger Mann ein Jahr in
Israel gelebt und würde auch heute
„häufig“ das israelische Konsulat besuchen.
Ein israelischer Extremist
namens Chaim Ben Pesach bekennt sich als Bewunderer des Populisten, die
proisraelischen amerikanischen Juden Daniel Pipes und David Horowitz
werden als Unterstützer genannt. Wilders wird mit Kippa vor der
Klagemauer in Jerusalem gezeigt, sein Gesicht wird vor einer
israelischen Fahne montiert.
Zwar behauptet der Film nirgends
ausdrücklich, Wilders sei Agent des Zionismus. Das überlässt er dem
Prediger Scheich Khalid Jasin, der als „muslimischer Lehrer“ vorgestellt
wird. Jasin ist bekannt als Hetzer gegen Juden und andere Ungläubige,
gegen Homosexuelle und so weiter.
Als der Wilders-Film vor sechs Jahren
in der – nun ja – BBC gezeigt wurde, gab es gegen den Auftritt des
Hasspredigers Proteste, sodass sich der britische Staatssender
verpflichtete, die entsprechenden Stellen zu ändern.
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