Alt, schwul, links und pädo-pädagogisch aktiv hat auch im linke Deutschland über Jahrzehnte Schule gemacht, genauer: in der grünsozialistischen Odenwald-Schule. Und nicht nur dort.
"Pädos" scheinen weniger ein Phänomen Konservativ/Alt Rights zu sein, sondern eher eine Leidenschaft von Eliten, die sich der "kleinbürgerlichen" Moral nicht verpflichtet fühlen.
Es ist ehrlich gesagt billig, wenn ein FAZ-Autor, nachdem er das Feindbild umrissen hat, diesen bösen Buben vom Dienst nun auch noch „ultrarechts“ und „überzeugten Frauenfeind“ nennt. Gäbe es hierfür solide Quellen/Belege, wäre sich auch die FAZ sicher nicht zu fein, sie zu verlinken. Aber da wird sich wenig finden.
Ja: Milo verehrt Trump als Vaterfigur, er ist (ein wenig) konservativ, er hasst die regressive Linke – und er wurde als Jugendlicher von einem Pädo stark belästigt und vergewaltigt. Aber das soll für die FAZ ausreichen, um ihn in die Nazi-Ecke zu stellen?
Und auch, wer lautstark gegen den „third-wave feminism“ und seine teils eigentümlichen Prioritäten spöttelt, ist damit noch lange kein „Frauenfeind“. Dass die US-Linke ihn nicht erträgt, macht Milo nicht zum Nazi.
Er ist ein Lackmustest für den hysterischen Zeitgeist, und manch einer scheitert an ihm.
Ansonsten gilt: Milo Yiannopoulos ist ein kluger, witziger und klardenkender Journalist. Und er hat Recht - über die unangenehme und widerliche „Verweiblichung“ der politisch korrekten Gesellschaft lustig zu machen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen