Sonntag, 5. März 2017

06.03.2017 - Klar-Denkend

Alt, schwul, links und pädo-pädagogisch aktiv hat auch im linke Deutschland über Jahrzehnte Schule gemacht, genauer: in der grünsozialistischen Odenwald-Schule. Und nicht nur dort. 

"Pädos" scheinen weniger ein Phänomen Konservativ/Alt Rights zu sein, sondern eher eine Leidenschaft von Eliten, die sich der "kleinbürgerlichen" Moral nicht verpflichtet fühlen. 

Es ist ehrlich gesagt billig, wenn ein FAZ-Autor, nachdem er das Feindbild umrissen hat, diesen bösen Buben vom Dienst nun auch noch „ultrarechts“ und „überzeugten Frauenfeind“ nennt. Gäbe es hierfür solide Quellen/Belege, wäre sich auch die FAZ sicher nicht zu fein, sie zu verlinken. Aber da wird sich wenig finden. 

Ja: Milo verehrt Trump als Vaterfigur, er ist (ein wenig) konservativ, er hasst die regressive Linke – und er wurde als Jugendlicher von einem Pädo stark belästigt und vergewaltigt. Aber das soll für die FAZ ausreichen, um ihn in die Nazi-Ecke zu stellen? 

Und auch, wer lautstark gegen den „third-wave feminism“ und seine teils eigentümlichen Prioritäten spöttelt, ist damit noch lange kein „Frauenfeind“. Dass die US-Linke ihn nicht erträgt, macht Milo nicht zum Nazi. 

Er ist ein Lackmustest für den hysterischen Zeitgeist, und manch einer scheitert an ihm. 

Ansonsten gilt: Milo Yiannopoulos ist ein kluger, witziger und klardenkender Journalist. Und er hat Recht - über die unangenehme und widerliche „Verweiblichung“ der politisch korrekten Gesellschaft lustig zu machen.

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