Die gutgemeinte Trivialitäten
von pseudo-intellektuellen Pfarrer*innen, Prediger*innen und
Sozialarbeiter*innen für die Unterschichten ... damit propagieren sie
ihre arbeitsplatzsichernde Leistungsnachweise für
kirchensteuererhaltende Volkstümlichkeit ...verwischen aber nur ihre
Nicht-Betrachtung ihrer Mit-Christen ohne Abitur und nicht-akademische
Berufen ... und machen damit Ihre tiefe Verachtung für diese Schäfchen,
die sie hüten müssten.
Hausbesuche
von (protestantischen) Pfarrer*innen - die grünlich/sozialistisch sind -
werden nur an Unternehmern, Bankern, vermögenden Handwerkern,
Akademikern, Lehrern, Sozialarbeitern gemacht - die in eigenen Häusern
und Eigentumswohnungen und teuren Mietwohnungen wohnen.
Deshalb
frage ich mich: Sind diese Unterschichten-Schäfchen eigentlich total
verblödet, dass sie solche geistliche Nahrung zu schlucken, die ihre
Liberal-Pfarrer*innen vorsitzen? Oder schmeichelt es vor allem dem
Selbstgefühl der (sich mit geringem intellektuellem Aufwand als Wissende
inszenierenden) Medienkleriker?
Denn ... Ratschläge dieser
„Qualität“ werden in hunderten Radiowecker-Sendungen,
Frauenzeitschriften, Ratgeberbroschüren, von Tante Frieda und Onkel
Fliege landauf im Gratis- oder Billigangebot verbreitet.
Das stört
die pastoralen Animateure gar nicht, denn sie betrachten die Gläubigen
aus der hohen Warte des progressiven Pädagogen, der seine unmündigen
Zöglinge lebenslang zu erziehen zu haben.
Die geistliche
Entsprechung zum Mutti-Staat. Diese Haltung motiviert dann die besonders
Beweglichen, den Aufstieg in die nächsthöhere Etage der
Kleriker-Hierarchie anzugehen: Auge in Auge mit den politisch Mächtigen
(Prälaten, Dekane, Geschäftsführer in der Sozial-Industrien der Kirchen,
etc.).
Denn neben dem pädagogischen Allerlei aus der zweiten Reihe
für jede und jeden gibt es auch noch die selbsterhöhende Berufung zu
idealer Politik.
Kant – ewiger Friede! Gandhi – Pazifismus pur!
Häuptling Seattle – „Die Erde ist unsere Mutter!“ Das sind die wahren
Heiligen dieses „Glaubens“.
In ihrer reinsten Gestalt verkörpert dieses
Schwärmerei-Syndrom die Charismatikerin, die Prophetin, die
Fastkandidatin für die Bundespräsidentschaft: Bischöfin a.D. und Dr.
h.c. Margot Käßmann.
Sie tourt als „Botschafterin des Rates der EKD für
das Reformationsjubiläum 2017“ durch Kontinente und deutsche Lande,
diskutiert mit Gregor Gysi über Weltveränderung, mit zahllosen Frauen
über Frauen, mit ausländischen Gästen über interkulturellen Dialog, und
immer wieder über ihr spektakuläres – wenngleich noch seiner praktischen
Umsetzung harrendes – Friedenskonzept: „Wir sollten versuchen, den
Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen.“ (März 2016)
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