Sonntag, 16. April 2017

15.04.2017 - Kein Pomp

Unheimlich ist das Wirken des Kardinal Ratzinger? Sowohl in der Glaubenskongregation als auch als Papst? Dabei geht es nicht nur darum, was die FAZ am 16.6.2012 in dem Artikel "Mal angenommen...." als potentielle Hintergründe von Vatileaks anspricht. 

Es geht um die Theologie Ratzingers, der die Kirche hinter das Zweite Vatikanische Konzil tiefer in die Vergangenheit führte. 

"Der Karneval ist aus", wird Papst Franzikus nach seiner Wahl von der FAZ am 24.3.2013 zitiert. Dieser Artikel wirft die Frage auf: "Wusste Franziskus, was er tat, als er Pomp und Prunk im Vatikan für beendet erklärte? 

Er macht sich damit mächtige Kräfte zu Feinden: die „lobby gay“ und die Traditionalisten." Dieser Artikel gibt die richtige Antwort, indem er den Bedarf artikuliert, in der Kurie aufzuräumen. Nach dem sozialistischem und calvinistischem Motto: Jesus braucht keinen Pomp.
 

Josef Ratzinger und Jorge Mario Bergoglio stehen für zwei diametral verschiedene Wege, zu Gott zu finden. Ratzinger versuchte Gott in den heiligen Schriften zu finden und trat für eine Entweltlichung der Kirche ein: Trennung von den Wohlfahrtsorganisationen und wirtschaftlich orientierten Aktivitäten, sowie der Verzicht auf die Kirchensteuer. 

Der aktuelle Papst sucht Gott bei Menschen und einem Kirchen-Kommunismus in der dritten Welt ...

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