Faule Fische ...
In der Stuttgarter Zeitung (StZ) vom 10. November
äußern sich der grüne baden- württembergische Ministerpräsident
Kretschmann und sein CDU-Vize Strobl unter dem Titel „Man kann nicht
wählen, bis es passt“ zum Stand und den Perspektiven der laufenden
Jamaika-Sondierungsgespräche. Beide sind glühende Verfechter einer
Jamaika-Koalition, die ihrer Meinung nach vor allem deswegen zustanden
kommen müsse, weil es ansonsten zu Neuwahlen käme. Dazu Kretschmann:
„Der Preis von Neuwahlen ist so hoch,
dass ich nur abraten kann. Wenn in Deutschland keine Regierung zustande
kommt und neu gewählt werden muss – das dauert ja mindestens bis zum
nächsten Sommer, womöglich noch länger – trägt das eine enorme
Instabilität nach Europa.“ Strobl sekundiert: „Eine geschäftsführende
Regierung ist keine optimale Interessenvertretung für deutsche Belange.
Wir brauchen auch weiterhin eine Bundesregierung mit einer starken
Stimme in Europa und international.“
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