Dienstag, 26. Dezember 2017

26.12.2017 - Pervers



„Es ist eines der teuersten Objekte auf dem New Yorker Immobilienmarkt: Am Central Park steht ein Haus für 80 Millionen US-Dollar zum Verkauf. Inklusive lederbespannter Wände von Hermes und eines Thermoschranks für Pelze.

Diese Adresse ist 79,5 Millionen wert: 8 East 62 Street, Upper East Side, New York. Gerade mal 80 Meter vom Central Park entfernt, liegt das Stadthaus in einer Seitenstraße unweit von Tiffany, Saks und Bloomingdale’s. 1902 erbaut, sechs Stockwerke hoch, knapp 4500 Quadratmeter Wohnfläche.
Verkäufer ist der Immobilieninvestor Keith Rubenstein, der das Gebäude 2007 erwarb. In der Folgezeit ließ er das Gebäude von Architekt William T. Georgis dermaßen prunkvoll umbauen, dass das Magazin „Architectural Digest“ vor drei Jahren darüber berichtete.“ (WELT)

Eben –Kapitalismus ist pervers.

Montag, 25. Dezember 2017

25.12.2017 - Krieg


Chinesisches, russisches und arabischen Kapital mischt die Immobilienmarkt in den Ballungszentren um Berlin, Frankfurt am Main, München Stuttgart, etc. auf. Normale Menschen können kein Eigentumswohnungen oder Häuser kaufen, bzw. leisten ... Folge: Die Menschen müssen auf das Land ziehen - und mit dem Auto zur Arbeitsplatz fahren - oder die Nahverkehr-Systemen benutzen ... Das ist die pure Auswirkung auf die deutsche Wirtschaft - dank der Globalisierung der Wirtschaft. Die Folge: USA First ... GB First... Poland First ... Russia First... Austria Fist... Germany First ... etc. ... das ist ein neuer Krieg...

Sonntag, 24. Dezember 2017

24.12.2017 - Christlich



Christlich - in meiner Sicht.
Bemerkungen zu Weihnachten 2017
Sonntag, 24. Dezember 2017

Weihnachten ist ja eigentlich nicht das höchste christliche Fest. Nebenbei gesagt.

Die Wurzeln dieses Festes sind im antiken Griechenland zu finden. Die Geschichte von der Jungfrau (Maria), die von einem Vogel (siehe Leda mit dem Schwan, Taube, etc.) – also vom Göttervater (Zeus) geschwängert, hat mit dem Christentum am Rande zu tun.

Ein religiöser Werbegag für die Griechen, die noch christianisiert werden sollen.

Später angereichert mit germanischen Riten – aus deren Götterwelt.

Das Jungfrausein der Gottesmutter ist insofern verständlich. Aber nicht zum christlichen Glauben gehörig. Die Trinität des christlichen Gottes ist für 99 Prozent der Menschen völlig unverständlich.

Und für die anderen (nicht christlichen) Menschen ebenfalls.

Ebenso gehört für mich nicht zum christlichen Weihnachten der fresssüchtige Coca-Cola-Weihnachtsmann oder der romantische deutsche Weihnachtsmarkt mit Lebkuchen, Glühwein, skandierte Äpfel, Würstchen  - das ist alles nur widerlicher und heidnischer Kommerz. Winterliches Volksfest und Rummel – mit Karussell, etc...

Wer es so mag, der sollte sein Weihnacht auf dieser geistlich-germanischen Ebene feiern. Für mich ist eine Pseudo-Christgeburt als plumpes Lichter-Volksfest - mehr nicht.

Oder ganz einfach - seit ich denken kann, glaube ich nicht daran, dass Jesus für uns in einem Stall geboren ist - und sein Bett eine Krippe. Das ist ein übler Flickenteppich aus römischer Zeit, ahistorisch, ein schlicht erzähltes Märchen – aus dem Orient.


Seit ich denken kann, glaube ich nicht daran, dass Jesus für uns Menschen am Kreuz gestorben ist - damit wir leben können. Diesen geistlichen und religiösen Absolutismus verstehe ich nicht – überhaupt nicht vor allem unter dem Aspekt unserer Religionsfreiheit.

Seit ich denken kann, glaube ich nicht daran, dass Jesus und seine christlichen Nachfolger sowie die Frommen in den Himmel aufgefahren sind – nach ihrem Tod. Das ist eine Geschichte für die Völker der Antike, des Orients und des Mittelalters.

Der katholische Gott zeugt von einer Vorstellung eines Gottes, der durch die Aufklärung getauft wurde (siehe Benedikt XVI.). Für mich hat der katholische Gott kaum etwas und selten mit dem monotheistischen Gott der Antike und des Orients zu tun.

Mit dem Gott der Juden (Teile davon sind eine schöne Aufklärung) hat der christliche Gott wenig zu tun  … und mit dem Gott der Muslime, der nichts als ein rachsüchtiger, bösartiger, Frauen-verachtende, Schwulen-mordende Wüstengeist ist, will ich nichts zu tun haben - den verabscheue und verachte ich.

Und ich hasse ihn auch, wenn dieser Gott mir aus den Gedanken bestimmter Menschen brutal ins Gesicht springt.

Ebenfalls verachte und verabscheue ich den protestantischen Luther-Gott, ein Gott kaum ohne christlicher und kirchlicher Historie  - ein Gott der tödlichen Verachtung der Juden, der Hexen-Verbrennungen, des politischen Anschmiegens an den Absolutismus, an den Nationalsozialisten und an den Kommunismus, ein Gott, dessen Predigen das Kapitals bejubelt, ein Gott der politischen Mode … und ein Gott der Einsamkeit der Seelen … und Gott, der den Absolutismus des gierigen Ichs lobt - nach dem Motto: Gott und Ich - von Du zu Du.

Logischerweise bin ich ein Gegner der Ökumene. Meiner Ansicht nach sollte in einem rechtsstaatlichen und aufgeklärten Staat der Bürger nach ihrer (nicht-kriminellen) Religion seiner Wahl - nach seiner Façon selig werden.

Ich weiß viel aus historischen Quellen über das Leben und Wirken über die wunderbaren römischen Politiker wie Caesar, Augustus, Vespasian, Hadrian, Mark Aurel oder gar Pontius Pilatus  ... aber ich weiß sehr wenig über den jüdischen Wanderprediger Jesus.

Das, was ich über Jesus weiß, das ist für mich eine geschickt-gestrickte kirchliche Propaganda, das sind schön-religiöse Legenden aus Nahost, kluge Weisheiten über das Zusammenleben der Menschen in Judäa und im Orient.

Aber historisch ist das alles kaum wichtig.

Die römisch-katholische Kirche  hat in 2.000 Jahren es geschaffen, die Tradition der Antike des römischen Reiches und der Demokratie Griechenlands (Recht, Philosophie und Literatur), auch Teile der Religionen der griechischen und römischen Götter zu bewahren und in eine römisch-katholische Heiligen-Welt zu übertragen und immer wieder neu wachsen lassen ...  einfach grandios … deshalb bin ich kein frommer - aber ein begeisterter Katholik.

Aber Weihnachten … Aufklärung, der menschliche Verstand und der Glaube? Ich bin sehr verunsichert … ich traue meiner Aufklärung und meinem Verstand nicht mehr. Ich war immer – notwendigerweise - der Aufklärung gegenüber sehr, sehr kritisch.

Wenn ich, wie am Heiligabend das Bach’sche „Weihnachtsoratorium“ … oder die wunderbaren Gesänge in christlich-kluger Tradition bei Messen im Petersdom aus Rom höre … dann…

… dann bin ich erschüttert, dann kommen mir die Tränen, vor der Schönheit und Wahrheit der christlichen Botschaft und der Tiefe des Glaubens …

Mein Verstand liegt angesichts dieser wunderbaren Musik und ihrer Worte in Trümmern.

Mein Verstand ist eben nur ein schnödes Handwerk für den menschlichen Alltag...

Weihnachten ist ein wirkliches Fest des zutiefst menschlichen Glaubens. Denn dieses weihnachtliche Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.


Jürgen Dieter Ueckert
24. Dezember 2017

Samstag, 23. Dezember 2017

Freitag, 22. Dezember 2017

23.12.2017 - Patriotismus

Größer als ...
Der deutsche Patriotismus war schon mal größer als Deutschland - nicht nur für Groß-Deutschland, sondern für ganz Europa ... von 1939 bis 1945... nach dem Motto: Die SS ist nicht nur eine Armee für Deutschland oder Germanen, sondern  auch für die baltischen Länder, die russischen Länder (Ukraine, Weißrussland, etc.), die Balkan-Länder (auch für die muslimischen Volksgruppen), für skandinavische Länder, für die Benelux-Länder, etc. ... also nahezu für das ganze Europa und darüber hinaus  ... wie jetzt bei dem linken Nationalismus... ticken die Grünen und die Linken noch richtig??? Siehe auch …


"Habeck: Linker Patriotismus bezieht sich auf eine Gesellschaft, die nicht ethnisch definiert, sondern Prinzipien verpflichtet ist. Gleichzeitig braucht ein Gemeinwesen nicht nur Veränderung auf Teufel komm raus, sondern auch Haltepunkte und Identitätsvergewisserung. Das sind zum Beispiel die Ideen der Moderne, die Werte unserer Verfassung, also Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Gleichheit, die ja zunehmend ausgehöhlt werden. Und diese lassen sich in einem transnationalen, europäischen Rahmen besser, ich würde sagen: ausschließlich verwirklichen. Also muss doch der Patriotismus größer sein als Deutschland." (WELT)

Donnerstag, 21. Dezember 2017

22.12.2017 - Kästner und Dienstag

Kästner und ichIch war und bin -  seit ich acht Jahre alt wurde - ein absoluter Fan von Erich Kästner ... zunächst durch seine Kinderbücher, dann mit seinen Gedichten ... und dann mit seinen Erwachsenen-Lektüren ...
Kästner-Deutsch, das ist für mich eine moralisch-saubere Literatur ... und es sind deutsche Bücher eines Aufklärers... klug, witzig, elegant, genau und sehr, sehr wichtig... nobelpreiswürdig ...
In meinem Genial-Wahn habe ich in Künzelsau im Aufbaugymnasium (Seminar) für meine Mitschüler Erich-Kästner- und Kurt-Tucholsky-Abende veranstaltet - mit mir als Sprecher und Zitierender ... welche Überschätzung meines Genius ...
Der Fernsehfilm „Kästner und der kleine Dienstag“ ist wichtig, notwendig, ein sehr schöner Film, klug und ergreifend, gegen den Krieg, gegen den grausamen Nationalsozialismus ... ein wichtiger Film, auch zum richtigen Weinen, um notwendigen und demokratischen Verstand zu bekommen ... (JDU)

21.12.2017 - Bezahlt

„Protestmarsch Deggendorf - Flüchtlinge protestieren: "Welt soll erfahren, wie wir behandelt werden" - Bis zu 175 Flüchtlinge aus Sierra Leone haben am Mittwoch in Deggendorf gegen die Umstände ihrer Unterbringung demonstriert. Dem bayerischen Flüchtlingsrat zufolge kritisieren die Menschen unter anderem die Ablehnung ihrer Asylanträge.“ (FOCUS) Wer hat die Plakate der "Flüchtlinge geschrieben und gemalt? Ich weiß es ... es sind die Linken und ihre Rechtsanwälte, auch jene aus (die vom Staat gezahlt werden) anderen Parteien, Kirchen und Vereinen...