Barbier von Sevilla
Ich bin durch Zufall bei Arte auf die Ausstrahlung am Freitagabend gestoßen. Ich kenne die zwei Opernhäuser in Paris: Opéra National de Paris (Opéra Garnier) und Opéra Bastille am Place de la Bastille.
Aber die Opernaufführungen im Théâtre des
Champs-Elysées (einem Jugendstil-Haus) kannte ich nicht. Ich habe auch noch nie
etwas von dem Orchester Cercle de l'Harmonie unter der Leitung vom Dirigenten
Jérémie Rhorer.
Ich schaute also bei ARTE in die Aufführung kurz
rein – und wollte zehn Minuten anschauen, dann weg ... zu modern etc.
Ich blieb bis 0:30 Uhr – bis zum
Schluss und war völlig begeistert...
Eine Inszenierung voller Ironie, auch in
der Musik den wunderbaren Belcanto (italienisch, bel canto, „schöner Gesang“)
ironisch Übertreibungen mit perlenden Arien ... so wie die Geschichte von dem
reichen alten Mann und dem Waisenkind und dem verliebten Grafen.
Ich habe gestern nochmal in meine anderen
Inszenierungen reingeschaut ... die deutschen Inszenierungen sind
immer gierig nach genau-akademischer
Akademie-Musik ... das ist in Italien und Frankreich anders. Dort spielt in
erster Linie die schöne Tradition eine Rolle.
Und der junge französische Dirigent
Jérémie Rhorer ist dafür bekannt ... habe ich nachgelesen ... ich hatte über
den schon gelesen ... aber es hat nicht interessiert ... jetzt – nach
dieser wunderbaren Oper – bin ich hemmungslos begeistert.
Der Zufall, der Zufall ... ich war schon
ein wenig traurig ... wegen des Jahresende, etc. …
Diese Inszenierung (mit deutschen
Unterzeilen) kann bei ARTE – Mediathek ... verfügbar: vom 29. Dezember
2017 bis zum 15. Juni 2018 ... anschauen ... im Fernsehgerät oder im Internet
im PC etc.
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