Peinlich für die Kultur
Oh Gott ... darüber hat die Kulturwelt
schon lange gesprochen, geschwätzt oder gemunkelt ... und die Medien
erst recht ... ZEIT und SPIEGEL aber haben wütend und verlogen
verwischt - jahrelang, wie Gouvernanten ... Siehe - nach Motto: Augen zu
... Der Tenor deutscher Medienberichte zu den Münchner
Vertragsverhandlungen mit Levine 1997/98 ist noch unmissverständlicher.
Auch da gab es offenbar Gerüchte über Päderastie, man recherchierte
allerdings nicht den
Missbrauchs-Vorwurf, sondern kritisierte Levines Kritiker. Von
„intriganten Schmierfinken“ schrieb Klaus Umbach im „Spiegel“, von
„selbsternannten Sittenwächtern“, die unter der Gürtellinie des
Dirigenten schnüffelten. „Unter dem Siegel konspirativer Recherche
animieren sie Journalisten, sich doch einmal im New Yorker Underground
umzutun, Codewort: Lebenswandel, Stichwort: lasterhaftes Treiben bis hin
zu kriminellen Verfehlungen, Michael Jackson und so,“ heißt es in dem
Artikel. Die „Zeit“ empörte sich über den Rufmord. (Tagesspiegel)
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