Mittwoch, 4. Oktober 2017

03.10.2017 - Türen offen

Mit der von selbsternannten US-Eliten und von ihnen kolportierten politischen Kultur, die sich in den USA unter Obama und in Deutschland unter Merkel zur vollen Kraft entfalten konnte, haben die gutbezahlten Eliten (von wem schon) jahrelang Schwerstarbeit geleistet, deren Erfolge sich sehen lassen können: Sie haben systematisch das zerstört, was unter dem Begriff des „sozialen Kapitals“ einer Gesellschaft zusammengefasst wird. Dieses soziale Kapital findet seinen Ausdruck in der intuitiven Ahnung der Bürger, dass es etwas Gemeinsames gibt, mit dem sie alle vertraut sind und das sie miteinander teilen. Dies vereinfacht ihre Kooperation und hält ihr Zusammenleben intakt. Bildhaft gesprochen ist das soziale Kapital dort am höchsten, wo die Haustüren unabgeschlossen bleiben können.
 

Die Eliten schlagen sich natürlich, anstatt zu einen, auf die ihnen genehme Seite, weshalb ein Bundespräsidenten Gauck (der ganz evangelisch mit macht tanzte)  so verletzend von einem „hellen“ und einem „dunklen“ Deutschland sprach, während die Bundeskanzlerin sich ganz von dem Land lossagte, in dem man kein freundliches Gesicht mehr zeigen könne. Sie, die am wenigsten dafür getan hatten, um diese Entwicklung aufzuhalten, beschwerten sich am lautesten über ihre Folgen. ... ausländische Bauern erschlagen, Juden  Synagogen verbrennen — in lutherischer Diktion ... umschmeicheln die grausamen Mächtigen  (in DDR  und Nazi) ... deutsche Christen und Kirche im Sozialismus ... und heute sind ev. Kirchtag nichts als grüner Parteitag ... ganz  in Tradition ... (Tichy)

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