Die Berufsbezeichnung
Journalist ist nicht geschützt, man kann sie leicht zur Tarnung
verwenden. An einen Presseausweis kommt jeder, der einen haben will, auf
die eine oder andere Weise. So gibt es zum Beispiel eine Firma namens
General News Service Association, die einen „Internationalen
Presseausweis“ zum Preis von 127 Euro verkauft. Das Dokument sieht
ziemlich amtlich aus.
Unter der Berufsbezeichnung „Journalist“ sind
also nicht nur dpa-Korrespondenten unterwegs, sondern auch als
Journalisten getarnte „Aktivisten“, die für scheinbar angesehene Blogs
schreiben, um sich dann auf Twitter als Sympathisanten der Krawallmacher
zu outen.
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