Donnerstag, 13. Juli 2017

10.07.2017 - Linke J.

Die Berufsbezeichnung Journalist ist nicht geschützt, man kann sie leicht zur Tarnung verwenden. An einen Presseausweis kommt jeder, der einen haben will, auf die eine oder andere Weise. So gibt es zum Beispiel eine Firma namens General News Service Association, die einen „Internationalen Presseausweis“ zum Preis von 127 Euro verkauft. Das Dokument sieht ziemlich amtlich aus.
Unter der Berufsbezeichnung „Journalist“ sind also nicht nur dpa-Korrespondenten unterwegs, sondern auch als Journalisten getarnte „Aktivisten“, die für scheinbar angesehene Blogs schreiben, um sich dann auf Twitter als Sympathisanten der Krawallmacher zu outen.

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