Freitag, 2. Juni 2017

02.06.2017 - Klima

Der Chef der amerikanischen Umweltbehörde wirft den Europäern vor, den Vereinigten Staaten mit dem Klimaabkommen schaden zu wollen. Vielleicht hat er Recht? Darauf sollte jemand konkret antworten. Das Geschwafel, dass es verwerflich sei, NICHT die Welt retten zu wollen übertönt jede sachliche Diskussion. Das Ganze erinnert an die Reaktion gewisser Sekten, die wohl jeden mit allen Versprechungen aufnehmen in ihre "Gemeinschaft", aber es gleichzeitig fast unmöglich machen, jemals den "Club" wieder zu verlassen.


"Mitgefangen, Mitgehangen"? War da nicht ein Königreich, dass genug hatte von der Bevormundung und Nötigung einer allmächtigen Institution und sich mindestens mit sanfter Gewalt aus der Umarmung des undemokratischen Monsters gerade noch heraus reißen konnte. Ja, die EU hat ein sehr einnehmendes Wesen und bisher ging es ihr tatsächlich noch nie um höhere Ideale als letztlich Geld, ganz viel Geld (Kein Wunder, dass die Drahtzieher so hinterher schimpfen).


»Wir werden sehen, ob wir einen Deal zustande bringen – wenn nicht, auch gut.«  Sein Hauptvorwurf: Das Pariser Klimaabkommen sei unfair gegenüber den Vereinigten Staaten. Trump: »Amerikanische Arbeiter, die ich liebe, werden benachteiligt.« Er rechnet den Verlust von Arbeitsplätzen in der Produktion vor: »Die drakonischen Bedingungen, die der Vertrag uns auferlegt, würden 2,7 Millionen Arbeitsplätze bis 2025 kosten!«  Er rechnet als Resultat der Zerstörung vitaler amerikanischer Industrien vor: Die Papierindustrie vermindere sich um 12 Prozent, die Zementindustrie um 12 Prozent, Eisen und Stahlindustrie gar um 38, die Kohle werde nahezu vollkommen zerstört, um 86 Prozent.

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