Samstag, 19. August 2017

19.08.2017 - US-Bürgerkrieg

Nach Reagans Wahlsieg im Jahr 1980 schwärmten konservative Aktivisten aus, um das neue Evangelium des Individualismus, des Small Government und des freien Marktes zu predigen; sie setzten ihre Energien daran, an abgelegenen Orten Regional-, Bundesstaats- und Kongresswahlen zu gewinnen.

Auch einstige Aktivisten der neuen Linken waren unterwegs; die allerdings nahmen andere Abzweigungen vom Highway und peilten die Städte an, wo Universitäten und Colleges zu finden waren.
 

Die Konservativen konzentrierten sich darauf, Wähler der Arbeiterklasse für sich zu gewinnen, die einst den Demokraten nahegestanden hatten – eine Bottom-up-Strategie. Die Linke dagegen fokussierte darauf, die Meinungen der Kader und der Parteielite zu transformieren – eine Top-down-Strategie.
 

Bis in die 1960er Jahre kamen die aktiven Mitglieder der Demokratischen Partei hauptsächlich aus der Arbeiterklasse oder der Landwirtschaft; ihre Schule waren die Gewerkschaften oder lokale politische Klubs. Diese Zeit ist vorbei. 

Heute kommen die Demokraten aus den Colleges und Universitäten, genauso wie die Juristen, Journalisten und Lehrkräfte – alles Berufszweige, die weitgehend von Linksliberalen dominiert werden. (NZZ)

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