Gestern war Holocaust-Gedenktag – ein wichtiger Gedenktag. Der Tag erinnert
auch an das Ende des Zweiten Weltkrieges. Wenn ich mich an das Jahr 1945
erinnere, dann denke ich an die Vertreibung vieler Menschen im Osten
Deutschlands.
Deutsche, die auf ihrer Flucht vor der Roten Armee gejagt wurden, auf ihrer
Flucht bombardiert wurden, willkürlich verletzt oder erschossen wurden, Frauen,
die bestialisch vergewaltigt wurden.
Die Schwester meine Mutter war damals 16 Jahr alt – sie wurde brutal von
rund zehn Sowjetunion-Soldaten vergewaltigt. Als ich bei meinen Großeltern in
Berlin-Britz zu Besuch war, da schrie meine junge Tante Nacht für Nacht in
ihren Träumen.
Das war 1951. Ich war damals drei Jahre alt. Die Tante konnte in ihrem
Elend keine Kinder kommen … Als junger Mann hörte von vielen Verbrechen bei
dieser Flucht der Deutschen aus dem Osten. Meine Frage, die ich mir stellte:
Sollte ich Rache wegen der Verbrechen an den Mördern nehmen?
Die Folge meiner Überlegungen über den Folgen des Zweiten Krieg: Ich pflegte
in meinen Sommerferien mit dem CVJM Soldatenfriedhöfen in Belgien – und mit
18-Jähriger verweigerte ich den Wehrdienst.
Ich habe mir geschworen, dass ich niemals Kriegs- oder Krieger-Denkmale zu
besuchen – keine Schlachtfelder, keine Denkmäler, keine KZ‘s … keine Denkmäler
der Schande von Kriegsverbrechern.
Und ich werde niemals eine Politik unterstützen, die einen Krieg oder die
Vorbereitung eines Krieges unterstützt (wie die Grünen oder Sozis). Vor allem
das hässliche Holocaust-Denkmal in Berlin, in dem Hunde kacken, Besucher ihre
Turnübungen machen, Selfies grinsend machen, nächtens Besucher ihre Notdurft
oder ihren Sex verrichten ... eine Schande.
Auch deshalb - ich glaube nicht an ein Deutschland, der zwei blutige
Diktaturen in einem Jahrhundert erschaffen hat ... das hässliche
Holocaust-Denkmal ist nur ein widerliches Monument des dumpfen Denkens...
Deshalb ... Daran habe ich meinen Schwur gehalten – bis heute.
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