Erstaunlich
Es ist immer wieder erstaunlich, dass die wirklich historische Dimension von Ideologien verlorengeht, wenn Menschen, die das historisch Schlimme anprangern wollen, mit Tugendwächter-Gebaren auftreten (Sozialisten, Kommunisten, Grüne, etc.).
Von den Erkenntnismöglichkeiten, die sich mit der Betrachtung der Sprache verbinden, ganz zu schweigen. Aber - ja, die alten Griechen und Römer waren Sklavenhalter (und in Fragen der Religion zu tolerant gegenüber Juden oder Christen), Luther hatte die Juden in seinem Schmähungsvisier und wollte sie ins Synagogen verbrennen Kassen), die US-Protestanten waren moderne Sklavenhalter... wie andere Kolonialisten auch ...
Der deutsche Aufklärer Kant wusste: "Die Menschheit ist in ihrer größten Vollkommenheit in der Race der Weißen. Die gelben Indianer haben schon ein geringeres Talent. Die Neger sind weit tiefer, und am tiefsten steht ein Teil der amerikanischen Völkerschaften. […] Die Negers von Afrika haben von der Natur kein Gefühl, welches über das Läppische stiege."
Rasse-Gedanken sind nicht von den Nazis erfunden worden. Die Sternchen in der Sprache kleistern zu, was aufgedeckt und sachlich diskutiert gehört. Verbunden mit der Frage: Was an dem, was uns heute selbstverständlich ist, wird irgendwann nur noch Kopfschütteln ernten?
Vielleicht ist es ja dieses ahistorisch-wohlmeinende Herumdoktern an der Geschichte. Siehe die muslimischen, katholischen und protestantische Historiker .... einfach Populisten...
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