Auch wenn
manchem der Spot unangenehm aufstieß, weil er so offensichtlich auf abgeklärte
Modernität getrimmt war, wirkten die Spots der
anderen Parteien dagegen bräsig wie eine Vorabendserie aus der alten
Bundesrepublik. Lindner weiß, wie Attacke geht, und das nicht nur in den
sozialen Medien.
Mit dieser Taktik ist er zuletzt zum beliebtesten Politiker
in Nordrhein-Westfalen aufgestiegen – noch vor der geschlagenen Hannelore Kraft
und dem künftigen (rotschwarzen) Ministerpräsidenten Armin Laschet ...
Christian
Lindner ist ein Glücksfall für die Partei ...
Doch wie
geht es jetzt weiter, soll die FDP in eine Koalition gehen? Wir sollten nur in
eine Koalition gehen, wenn es uns gelingt, liberale Werte durchzusetzen. Wenn
nicht, treiben wir eben als Opposition die große Koalition vor uns her. ... vor
allem die rotlackierte Merkel-Union ...
Lindner
hatte Richtung CDU gestichelt: „In jedem Fall ziehe ich es vor, einflussloser
Abgeordneter der Opposition im Bundestag zu sein als stellvertretender Ministerpräsident
in Düsseldorf.“ –
Lindner
bekräftigte, dass seine Partei nur im Falle eines „echten Politikwechsels“ in
Nordrhein-Westfalen in eine Regierungskoalition mit der CDU eintreten wolle.
Denn, die schwarze Witwe Merkel hatte die Liberalen schon einmal bundesweit
ausgefressen ...
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