Montag, 15. Mai 2017

15.05.2017 - Schwarzgelb

Schwarzgelbe Mehrheit heißt noch nicht schwarzgelbe Regierung in NRW. ... Lindner will in Berlin gelber Chef im Bundestag sein ... Im FDP-Wahlwerbespot für die Landtagswahl inszenierte sich Lindner in cooler Schwarzweiß-Ästhetik als ruheloser Macher im Dienste des Volkes, der in engem T-Shirt und mit nachdenklicher Pose mit den Konventionen brach.


Auch wenn manchem der Spot unangenehm aufstieß, weil er so offensichtlich auf abgeklärte Modernität getrimmt war, wirkten die Spots der anderen Parteien dagegen bräsig wie eine Vorabendserie aus der alten Bundesrepublik. Lindner weiß, wie Attacke geht, und das nicht nur in den sozialen Medien.


Mit dieser Taktik ist er zuletzt zum beliebtesten Politiker in Nordrhein-Westfalen aufgestiegen – noch vor der geschlagenen Hannelore Kraft und dem künftigen (rotschwarzen) Ministerpräsidenten Armin Laschet ...


Christian Lindner ist ein Glücksfall für die Partei ...

Doch wie geht es jetzt weiter, soll die FDP in eine Koalition gehen? Wir sollten nur in eine Koalition gehen, wenn es uns gelingt, liberale Werte durchzusetzen. Wenn nicht, treiben wir eben als Opposition die große Koalition vor uns her. ... vor allem die rotlackierte Merkel-Union ...


Lindner hatte Richtung CDU gestichelt: „In jedem Fall ziehe ich es vor, einflussloser Abgeordneter der Opposition im Bundestag zu sein als stellvertretender Ministerpräsident in Düsseldorf.“ –


Lindner bekräftigte, dass seine Partei nur im Falle eines „echten Politikwechsels“ in Nordrhein-Westfalen in eine Regierungskoalition mit der CDU eintreten wolle.

Denn, die schwarze Witwe Merkel hatte die Liberalen schon einmal bundesweit ausgefressen ...


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