Gute Kontakte zu Politikern erleichtern Journalisten ihre Arbeit, sie
kommen leichter an relevante Informationen und verstehen besser, wer in
der Regierung welche Schritte plant. Gleichzeitig ist eine zu große Nähe
zwischen Medien und Politik aber auch gefährlich. Politiker versuchen,
Einfluss auf die Berichterstattung zu nehmen; Journalisten könnten dazu
verleitet werden, gegenüber Freunden weniger kritisch zu sein.
Die
Frage, wie nah sich Journalisten und Politiker kommen dürfen,
überschattet daher seit Jahren das wichtigste Pressedinner der USA.
Veranstalter ist die White House Correspondents' Association (WHCA),
also die Vereinigung jener Journalisten, die direkt aus dem Weißen Haus
über den Präsidenten und die US-Regierung berichten. Doch noch nie war
die Gala so umstritten wie in diesem Jahr, es ist die erste unter der
Trump-Regierung.
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