Deutschland hatte seinen
"Radikalenerlass" - denn die junge deutsche Demokratie wollte keine
Terroristen aus Kommunisten- und Nazi-Lagern als Beamten habe - laut
Herbert Wehner, Deutschland braucht keine Revolutionäre mit
Pensions-Anspruch ...
Auf Grundlage dieser Vorarbeiten beschloss 1972
die Ministerpräsidentenkonferenz der Bundesländer unter dem Vorsitz von
Bundeskanzler Willy Brandt den sogenannten "Radikalenerlass". Daufhin
wurden etwa 3,5 Millionen Bewerber und
Mitglied des öffentlichen Dienstes vom "Verfassungsschutz" auf ihre
politische "Zuverlässigkeit" durchleuchtet.
In der Folge kam es zu
11.000 offiziellen Berufsverbotsverfahren, 2.200 Disziplinarverfahren,
1.250 Ablehnungen von Bewerbungen und 265 Entlassungen. ...
Die
deutschen Gewerkschaften verdrücken momentan Krokodilstränen über den
Radikalenerlass, statt nach Stasi-Verbrechern in ihren eigenen Reihen
zu forschen ...
Ich erinnere mich genau an jenen DGB-Funktionär in
Heilbronn, der die polnische Gewerkschaft Solidarnic als faschistoide
und klerikale Bewegung in einer DGB-Pressekonferenz denunziert hatte ...
aber die kommunistische Gewerkschaften Polens als den natürlichen
Partner des DGB bezeichnete ...
Genau ... der DGB pflegte dagegen
intensiv Kontakte zu blutigen Diktaturen der kommunistischen Welt ...
sehr peinlich - und widerlich. Und sehr inhuman.
Das linke DGB-Motto
heute: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns - der Volkswille sind wir.
Die Sprache des DGB ist die Sprache der linken Revolution.
Das deutsche Bürgertum darf nicht den Fehler wiederholen, sich die Feinde der Freiheit schönzureden.
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